Jana Zirra ist unsere neue Bundestagskandidatin

Veröffentlicht am 15.02.2009 in Bundespolitik

Lob für die geleistete Arbeit von Marion Caspers-Merk

Die Wahlkreiskonferenz der SPD-Kreisverbände Breisgau-Hochschwarzwald und Lörrach wählte die 28 jährige Jana Zirra mit 75 zu 65 Stimmen. Zirra folgt als SPD-Bundestagskandidatin der Parlamentarischen Staatssekretärin Marion Caspers-Merk, MdB, die im August angekündigt hatte, nicht wieder für den Bundestag im Wahlkreis Lörrach-Müllheim kandidieren zu wollen.

Der entscheidenden Wahlkreiskonferenz ging ein längerer Findungsprozess voraus. Angefangen hat alles im August mit der Bildung einer Findungskommission, die aus Mitgliedern der beiden SPD-Kreisvorstände Breisgau-Hochschwarzwald und Lörrach bestand und die Aufgabe hatte diskret Gespräche mit potentiellen Bewerberinnen und Bewerbern zu führen. Die Findungskommission präsentierte den SPD-Mitgliedern Anfang Oktober dann Jürgen Höfflin und Jana Zirra als Auswahl an Bewerbern. Höfflin und Zirra begannen dann mit einer langen Vorstellungstour durch die SPD Ortsvereine im Bundestagswahlkreis Lörrach-Müllheim, deren Abschluss die Wahlkreiskonferenz nun bildete.

In den nun fast 20 Jahren im Bundestag hat die amtierende SPD-Bundestagsabgeordnete Marion Caspers-Merk viel für die Region erreicht. Gerade bei großen Projekten, wie dem 3. und 4. Gleis der Rheintalbahn, hat sie, auch im Schulterschluss mit den Bürgerinitiativen, klar Position bezogen und war dadurch eine wichtige und würdige Vertreterin der Bevölkerung in Berlin.

„Dir ist nun eine große Verantwortung übertragen worden“, so die SPD-Vorsitzende des Kreisverbandes Lörrach, Gritli Hundorf zu Zirra nach der Wahl, „ab heute kann der gemeinsame Wahlkampf mit den SPD-Kreisverbänden und mit den SPD-Ortsvereinen beginnen“, so Hundorf weiter.

„Mit Höfflin und Zirra hatten wir zwei sehr gute und hoch qualifizierte Bewerber, die durch ihre Vorstellungsrunden in den SPD-Ortsvereinen viel Leben in die SPD gebracht haben, „so der Vorsitzende des SPD-Kreisverbandes Bert Riesterer aus Staufen, „das beweist einmal mehr die demokratische Reife und die lebendige Diskussionskultur in der Partei. Andere Parteien scheinen damit Probleme zu haben“, so Riesterer weiter.

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Badische Zeitung, 13. Jan. 2009

"Jana Zirra ist ein Talent"

Die Kreisdelegierten haben am Samstag Jana Zirra zur Bundestagskandidatin für den Wahlkreis Lörrach-Müllheim gewählt. Sie hat sich gegen ihren Mitbewerber Jürgen Höfflin durchgesetzt und soll jetzt die Nachfolge von Marion Caspers-Merk übernehmen, die nach 19 Jahren nicht mehr kandidiert. Die BZ hat nachgefragt, wie die Nominierung der 29-jährigen Konstanzerin aufgenommen wird.

Marion Caspers-Merk SPD-Bundestagsabgeordnete: "Ich bin mit dem Ablauf der Wahl und dem Ergebnis sehr zufrieden. Die SPD hat das hervorragend gemacht, es war eine sehr faire Vorstellungsrunde. Ich hätte mit beiden gut zusammengearbeitet. Jana Zirra ist ein Talent und hat auch das nötige Nervenkostüm. Sie hat Ruhe und große Gelassenheit gezeigt und das sind gute Eigenschaften für das Haifischbecken Politik. Wir brauchen jemanden, der frisch und frech ist und seinen Mund in Berlin aufmacht. Wir haben einen offenen Wahlkreis. Das ist ein Vorteil, man spürt: Die Menschen hier sind neugierig auf einen neuen Kandidaten. Das war auch bei mir damals so, als ich neu hierher kam."

Rainer Stickelberger, SPD-Landtagsabgeordneter des Wahlkreises Lörrach:
"Wir hatten zwei gute Kandidaten, die Entscheidung ist gefallen und wird akzeptiert. Die Partei steht geschlossen hinter der Kandidatin. Jetzt geht es mit Volldampf in den Wahlkampf. Ich hab meine Meinung öffentlich gemacht, weil ich im Vorfeld vielfach danach gefragt worden bin. Wir sind die Volkspartei, die in den vergangenen Jahren das Mandat innehatte. Darum müssen wir um das Direktmandat kämpfen, aber das wird schwer. Auf den Listenplatz kann man sich nicht verlassen, dort gibt es ein Gedränge."

Armin Schuster, CDU-Bundestagskandidat: "Ich bin dankbar, dass wir jetzt wissen, mit wem wir es zu tun haben. Frau Zirra macht auf mich einen sympathischen Eindruck und ich bin optimistisch, dass wir ein gutes Verhältnis haben werden und einen fairen und freundlichen Wahlkampf führen werden. Aber sie wird politische Lösungen brauchen und ich bin überzeugt, dass wir die besseren haben.

Gritli Hundorf, Vorsitzende des SPD-Kreisverbandes Lörrach: "Das Votum bei der Wahlversammlung war zwar knapp, aber doch deutlich. Jana Zirra hat sich den Delegierten gut präsentiert. Ich wünsche ihr, dass sie den Schwung, den sie dabei gezeigt hat, mitnimmt in den Wahlkampf, damit es uns gelingt, das Direktmandat zu verteidigen, was nicht einfach werden wird. Dass Marion Caspers-Merk im Vorfeld betont hatte, dass sie beide Bewerber um die Kandidatur im Wahlkampf unterstützen werde, ist dabei sicher hilfreich."

 

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