Rita Schwarzelühr-Sutter, MdB (SPD): Stammzellentscheidung ist ein guter und tragfähiger Kompromiss

Veröffentlicht am 11.04.2008 in Bundespolitik

Bundestag passt Stammzellgesetz an neue Rahmenbedingungen an

„Unser hoher Standard beim Lebensschutz bleibt unverändert erhalten. Gleichzeitig ermöglichen wir es der Grundlagenforschung, weiter an Therapien für heute noch unheilbare Krankheiten zu arbeiten. Ich halte die Entscheidung für einen guten und tragbaren Kompromiss“, sagte die Waldshuter Bundestagsabgeordnete Rita Schwarzelühr-Sutter (SPD).

Der Forschung stehen durch den Beschluss zahlreiche neue und nach Aussagen der Wissenschaft qualitativ hochwertige Zelllinien zur Verfügung, die nicht eigens für deutsche Forschung und bereits in der Vergangenheit hergestellt wurden. Mit der Anpassung der Rahmenbedingungen sichert das Parlament auf viele Jahre die Entwicklungsmöglichkeiten der embryonalen Stammzellforschung in Deutschland.

„Ich und viele meiner Kolleginnen und Kollegen verbinden die Entscheidung mit dem Wunsch, langfristig auf die Nutzung humaner embryonaler Stammzellen zugunsten alternativer Zellsysteme verzichten zu können“, sagte Rita Schwarzelühr-Sutter (SPD). Neuere Forschungen etwa zur Reprogrammierung von somatischen Zellen sind vielversprechend und werden auch in Deutschland weiter stark gefördert. Wissenschaft und Forschung sind nur dann zukunftsfähig, wenn sie auf einer breiten gesellschaftlichen Akzeptanz und Legitimation aufbauen.

Mit seinem heutigen Beschluss hat der Deutsche Bundestag die Stammzellentscheidung aus dem Jahr 2002 bestätigt und erneuert. Mit großer Mehrheit haben sich Abgeordnete aller Parteien für eine einmalige Verschiebung des Stichtages im Stammzellgesetz ausgesprochen.

 

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