Kein laues Lüftchen im Landratsamt?

Veröffentlicht am 27.03.2022 in Kreistagsfraktion

Nach einem Gespräch des Kreisverbands mit dem Windkraft-Pionier Andreas Markowski hat die SPD-Kreistagsfraktion das Thema aufgegriffen und sich dabei besonders mit Rolle des Landratsamtes beschäftigt.

Die zählt Markowski vornehm zurückhaltend zu den "sehr winkraftskeptischen Behörden". So seien in den Nachbarkreisen wohl deutlich mehr Anlagen gebaut worden, als bei uns. Dies sei auch deshalb erstaunlich, weil die Windvoraussetzungen an vielen Orten sehr gut bis hervorragend wären.

Grund genug für die Fraktion nun eine Anfrage an das Landratsamt zu stellen. Wir wollen wissen:

  • Wie viele Anträge nach § 35 BauGB zur Errichtung von Windkraftanlagen wurden im Kreisgebiet in den vergangenen zehn Jahren gestellt?
  • Wie viele davon wurden genehmigt?
  • Gibt es dazu Vergleichszahlen, wie zum Beispiel eine vergleichende Genehmigungsquote, aus anderen Landkreisen?
  • Findet eine Beteiligung der Klimaschutzbeauftragten an den Genehmigungsverfahren statt?
  • Für den Fall dass Windkraftanlagen nicht genehmigt werden konnten: Welche Gründe haben zur Versagung der Genehmigung geführt?

Es geht uns dabei nicht so sehr um besserwisserische Belehrungen wegen zurückliegender Versäumnisse, sondern um einen klaren Wandel weg von der ablehnenden und bremsenden Haltung im Landratsamt, die ja auch viele andere Behörden und Verbände in der Region bislang betrafen und betreffen. Ohne viel mehr Windkraft wird es nicht gehen und die Erzeugung vor Ort ist deutlich billiger, als der Transport von Küsten.

Der Antrag kann hier im Wortlaut nachgelesen werden.

Birte Könnecke

 

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