Heliosklinik Breisach: Kreis-SPD sieht Umstrukturierungspläne skeptisch

Veröffentlicht am 10.12.2018 in Pressemitteilungen

Die Kreistagsfraktion und der Kreisvorstand der SPD sehen die Entwicklung des Klinikstandortes Breisach weiter mit großer Sorge. "Dass das neue Konzept nun vorliegt ist auch schon das Beste an der gegenwärtigen Situation" so der stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbandes Oswald Prucker. Ellen Brinkmann, Kreisrätin und Aufsichtsratsmitglieder der Klinik, schließt sich dieser Meinung an und kritisiert vor allem, dass die gegenwärtige Planung die Notfallversorgung der Menschen in der Region aufs Spiel setzt: "Das ist ein schwerer Schlag für die Region. Der zweite nach dem Wegfall der Entbindungsstation". 

Sowohl Prucker als auch Brinkmann vertreten schon immer die Meinung, wie sie nunmehr von den niedergelassenen Ärzten auch geäußert wird. Es ist die erste Aufgabe eines Krankenhaus, die Grundversorgung zu sichern, die Kurzzeitpflege ist in den Heimen der Umgebung besser aufgehoben.

"Wir sollen den Klinikstandort sichern gerade damit eine Grundversorgung in der Region erhalten bleibt". Ob dies mit diesem Konzept gelingen wird, darf angezweifelt werden. Schon jetzt erreichen uns immer wieder Meldungen, dass die Rettungsdienste Schwierigkeiten haben aufnehmende Krankenhäuser zu finden. Erst dieser Tage fragte uns ein verärgerter Notarzt angesichts der jahreszeitlich jetzt anstehenden Grippewelle und dem damit verbundenen Anstieg der Patientenzahlen : "Wie soll das denn werden, wenn Breisach nun tatsächlich akutmedizinisch vom Netz geht?"

Oswald Prucker & Ellen Brinkmann

 

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