
Der 39-jährige Julian Wiedmann aus dem Kreis Lörrach hat sich in einem parteiinternen Vorentscheid gegen zwei andere Mitbewerber klar durchgesetzt und geht für die SPD als Wahlkreiskandidat für den Wahlkreis Lörrach-Müllheim ins Rennen.

Der 39-jährige Julian Wiedmann aus dem Kreis Lörrach hat sich in einem parteiinternen Vorentscheid gegen zwei andere Mitbewerber klar durchgesetzt und geht für die SPD als Wahlkreiskandidat für den Wahlkreis Lörrach-Müllheim ins Rennen.
Takis Mehmet Ali, der bei der letzten Bundestagswahl für diesen Wahlkreis gewählte SPD-Bundestagsabgeordnete aus Badenweiler tritt nicht mehr an, da er aus familiären Gründen in seiner alten Heimat NRW zurück gezogen ist.
Die Qual der Wahl hatten die Delegierten der SPD für die Bestimmung des Kandidaten der Partei für den Wahlkreis Lörrach-Müllheim am Sonntag, den 1. Advent in der Bürgerhaus in Schliengen. Julian Wiedmann (Ortsverein Minseln/Dinkelberg) setzte sich nach zwei geheimen Wahlgängen gegen Kevin Baumgartner ( Rheinfelden) und Leon Intveen (Grenzach-Wyhlen) durch. Schon im ersten Wahlgang lag Wiedmann mit 37 Stimmen vorne. Kevin Baumgartner (21 Stimmen) zog vor dem zweiten Wahlgang zurück. Intveen (26 Stimmen) stellte sich als Gegenkandidat. Julian Wiedmann kam mit 50 Stimmen zur absoluten Mehrheit der 85 Delegierten.
Wie alle drei Kandidaten versicherten, war der kurze Wettkampf um die Bundestagskandidatur geprägt von Respekt und Kammeradschaft. Die unterlegenen beiden Kandidaten sicherten Wiedmann ihre volle Unterstützung für seinen Wahlkampf zu.
Die Vita von Julian Widmann könnte sozialdemokratischer kaum sein. Mitglied des Jugendparlaments Rheinfelden, Landesschülerbeirat, Ortschaftsrat und Studium der Politikwissenschaften und Geschichte in Freiburg. Danach Jugendbildungsreferent beim Deutschen Gewerkschaftsbund und später Gewerkschaftssekretät bei ver.di. Seit kurzem auch Betriebsratsvorsitzender von ver.di Baden-Württemberg. Dazu zahlreiche Ehrenämter in Partei und Gesellschaft, wie zum Beispiel auch ehrenamtlicher Richter am Arbeitsgericht in Freiburg.
Nun also zieht es Wiedmann nach Berlin. Im Fall seiner Wahl und Einzug in den Bundestag möchte er sich natürlich gemäß seiner Herkunft für eine faire Arbeitswelt einsetzen. In Zeiten der kriselnden Wirtschaft und Massenentlassungen und ernstes Thema. In trägt die sozialdemokratische Vorstellung einer guten Gesellschaft. Auch 2024 ist die soziale Frage, also Gestaltung von Arbeits- und Lebensbedingungen, soziale Absicherung, bezahlbarer Wohnraum und Chancengerechtigkeit noch zentral. Ebenso die aktuelle Diskussion um eine gute Gesundheitsversorgung mit Haus- und Fachärzten.
Die vergangenen Wahlen und außenpolitischen Krisen sowie der Angriffskrieg Putins gegen die Ukraine zeigen für ihn, wie wichtig es ist für unsere Demokratie zu kämpfen und sind Antrieb für seine Kandidatur. Unsicherheit und Ängste dürfen nicht den gesellschaftlichen Diskurs bestimmen, sagt Wiedmann. Er möchte den Bürgerinnen und Bürgern im Wahlkampf zuhören und ihre Sorgen und Ängste nach Berlin tragen. "Es muss investiert werden“, forderte er in Verbindung mit einer Lockerung der Schuldenbremse zur Stabilisierung der Wirtschaft.
Aus seiner Sicht wird es kein Wahlmarathon sondern ihn erwartet ein langer Sprint bis zur Bundestagswahl. "Gemeinsam sind wir stark, gemeinsam gehen wir das an“, startete der frischgewählte Kandidat den Wahlkampf.
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Die SPD ist unwählbar
Sehr geehrter Herr Widmann,
der Kanzler der Bundesrepublik Deutschland, Olaf Scholz, spricht von sittlicher Reife und nennt Herrn Joe Chialo von der CDU einen Hofnarr und ein Feigenblatt seiner Partei.
Schlimm, schlimm, schlimm.
Die SPD ist einfach unwählbar, mit diesem Mann.
E. Kohmen
Autor: E. Kohmen, Datum: 13.02.2025, 23:18 Uhr
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