BZ Online: Rechnungshof blamiert Fleischer - dieser kanidiert 2011 nun nicht mehr

Veröffentlicht am 23.03.2010 in Landespolitik

Die andauernde Kritik an Gundolf Fleischer und die durch ihn verursachte Belastung der neuen Mappus-Landesregierung haben ihn zum Rücktritt vom Amt des Staatssekretärs bewogen. Damit ist Fleischer seinem Rauswurf aus der Landesregierung zuvorgekommen.

"Der Sonntag" widmete am 28.2. die ganze Titelseite den Drohungen von Fleischer & Freunden: "In der Partei herrscht ein Klima der Angst - Mit massivem Druck will ein Teil der CDU Breisgau-Hochschwarzwald die Kandidatur Gundolf Fleischers erzwingen". Die Badische Zeitung berichtete ebenfalls:

Fleischer droht seinen Kritikern (veröffentlicht am 25. Februar 2010 21:58 Uhr auf badische-zeitung.de)

Der Kampf der CDU mit sich selbst (veröffentlicht am 09. März 2010 auf badische-zeitung.de)

Und nun die nächste Blamage für Fleischer: Auch der Landesrechnungshof bestätigt das Gutachten des Bundesrechnungshofs - die jahrelange Verzögerung von Fleischer mit der Hoffnung auf Förderung "seiner" Kiesunternehmen ist absolut haltlos.

http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/suedwest/rechnungshof-blamiert-gundolf-fleischer

Staatssekretär Gundolf Fleischer tritt zurück (veröffentlicht am 11. Februar 2010 16:48 Uhr auf badische-zeitung.de)

Erster Schritt zum Karriereende? (veröffentlicht am 12. Februar 2010 auf badische-zeitung.de)

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Gundolf Fleischer klebt auch nach 34 Jahren als Landtagsabgeordneter an seinem Amt, wollte zunächst 2011 mit dann 67 Jahren wohl nochmal antreten und Landtagspräsident werden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Untreue und Sozialversicherungsbetrug gegen ihn, und so langsam trauen sich Kritiker aus den Büschen...

Sind durch seinen Rücktritt als Staatssekretär auch seine Tage als Abgeordneter gezählt? Die Kreis-CDU wird sich Gedanken machen müssen, ob sie mit derart belastetem Personal nochmal antreten möchte...

Gundolfdämmerung (veröffentlicht am 30. Januar 2010 auf badische-zeitung.de)

Wenn man mal ein bisschen sucht, kommen offensichtlich noch mehr "Unregelmäßigkeiten" ans Tageslicht. Fleischer steht nun unter Korruptionsverdacht: Über 40.000 Euro an Spenden von lokalen Kiesunternehmen an die CDU im Landtagswahlkampf 2006 - und schon wird eine 220 Mio. € teurere Variante für den Hochwasser-Rückhalteraum am Rhein bevorzugt, die den lokalen Kiesfirmen hilft.

Gundolf Fleischer unter Korruptionsverdacht (veröffentlicht am 01. Februar 2010 19:09 Uhr auf badische-zeitung.de)

Orginalquelle der Stuttgarter Zeitung:

http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2369678_0_2147_-klientelpolitik-im-land-es-geht-um-kies-viel-kies.html

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Weitere BZ-Artikel über den Verlauf der Affäre und über die ersten Rücktrittsforderungen auch aus den eigenen Reihen...

Gundolf Fleischer: Ein Schwarzer in der Grauzone (veröffentlicht am 03. Februar 2010 21:15 Uhr auf badische-zeitung.de)

Freiburger Justiz ermittelt in Kies-Affäre (veröffentlicht am 03. Februar 2010 13:50 Uhr auf badische-zeitung.de)

"Karten müssen auf den Tisch" (veröffentlicht am 06. Februar 2010 auf badische-zeitung.de)

Kies-Affäre: SPD droht mit Untersuchungsausschuss (veröffentlicht am 07. Februar 2010 20:29 Uhr auf badische-zeitung.de)

 

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