Die Genossinnen und Genossen des Ortsvereins Bad Krozingen - Hartheim haben in Ihrer Jahreshauptversammlung einen neuen Vorstand gewählt.
Die Genossinnen und Genossen des Ortsvereins Bad Krozingen - Hartheim haben in Ihrer Jahreshauptversammlung einen neuen Vorstand gewählt.
Der bisherige Vorsitzende und Fraktionssprecher im Bad Krozinger Gemeinderat, Peter Falk, hatte auf eine erneute Kandidatur nach vier Jahren Amtszeit verzichtet. "Mit dem Eintritt in einen neuen Lebensabschnitt bedingt durch meinen Vorruhestand und zahlreiches weiteres ehrenamtliches Engagement, möchte ich meine Kräfte bündeln", so Peter Falk.
So soll zukünftig mehr Zeit für die Arbeit im Krozinger Gemeinderat zur Verfügung stehen, auf die sich die politische Arbeit des scheidenden Vorsitzenden dann künftig noch intensiver fokussieren wird. "Zudem wollen wir in 2 Jahren wieder gestärkt aus der Kommunalwahl herausgehen", so Peter Falk in seinem Vorstandsbericht, " und die Verteilung auf mehrere Schultern ist der richtige Weg hierfür". Dem Ortsvereinsvorstand wird er als Beisitzer weiterhin angehören.
Mit der Wahl des 42-jährigen, derzeitigen stellvertretenden SPD-Kreisvorsitzenden Matthias Schmidt zum neuen Vorsitzenden des Ortsvereins wurde ein Generationswechsel eingeläutet. Ebenfalls neu besetzt wurden das Amt des Kassierers mit Hans Freund, als neue Beisitzerin wurde Irmgard Fischer gewählt. Komplettiert wird der Vorstand wie bisher durch Elvira Littner (stellv. Vorsitzende), Wolfgang Lotz (Schriftführer) sowie den weiteren Beisitzern Ulrike Bihlmann, Barbara Philippe, Peter Widdess und Armin Hänßel.
Der Landtagsabgeordnete Christoph Bayer, der selbst wahlberechtigtes Mitglied des Ortsvereins ist, brachte seine Überzeugung zum Ausdruck, dass die SPD in Bad Krozingen und Hartheim nun mit der Doppelspitze noch aktiver im Politikbetrieb mitmischen kann.
In der gut besuchten Versammlung diskutierten die Anwesenden äußerst motiviert über die zukünftigen Aktivitäten vor Ort sowie über die von Christoph Bayer eingebrachten Impulse aus der Landespolitik.
Zuletzt informierten die Gemeinderäte Klaus Moldenhauer und Peter Falk über den aktuellen Stand beim Baugebiet "Kurgarten" sowie den Rückbau der Basler Straße. In der lebhaften Diskussion wurden einige Forderungen deutlich: Mitglieder und Fraktion waren sich einig, dass das neue Baugebiet kein in sich abgeschlossener Stadtteil á la Rieselfeld in Freiburg werden darf und dringend auf die Bereitstellung von bezahlbaren Mietwohnungen geachtet werden muss. Der Verkauf von Grundstücken an Bauträger für sozialen Wohnungsbau wurde als absolut notwendig bezeichnet. Bei der Diskussion um den schrittweisen Rückbau der alten B3 wurde der Standpunkt vertreten, alle Verkehrswege als Ganzes zu betrachten und vor allem die parallel zu Baslerstraße verlaufenden kleineren Nebenstraßen sofort in das Konzept der Verkehrsberuhigung mit einzubeziehen anstatt erst nachträglich auf die unweigerlich auftretenden Verschiebungen der Verkehrsströme zu reagieren.
In seinem Schlusswort rief der neue Vorsitzende die Mitglieder auf, die an diesem Abend deutlich gewordene Motivation und Lust auf Gestaltung konsequent weiter zu tragen und für die kommenden zwei Jahre in einige konkrete Projekte münden zu lassen.
Christoph Bayer sprach an dem Abend aus, was wahrscheinlich viele gedacht haben: "Selten habe ich eine so politische Versammlung mit hochinteressanten Diskussionen auf Ortsvereinsebene erlebt!"
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