Der Schulz-Zug zieht

Veröffentlicht am 14.03.2017 in Bundespolitik

Am sehr frühen Samstagmorgen machte sich die Delegiertenschar aus dem Breisgau-Hochschwarzwald auf den Weg ins ferne Schwäbisch Gmünd. Neben der Aufstellung der Landesliste und der Antragsberatung stand das euphorische (und voll und ganz freiwillige) Bejubeln von Martin Schulz ganz oben auf der Agenda.

 

Doch zunächst begann es mit einer gewohnt kernigen Rede von Leni Breymaier, die es immer wieder schafft, mit ihren herzerfrischenden Lachanfällen, den ganzen Saal mitzureißen. Belohnt wurde das Ganze mit 94 % Zustimmung bei der Wahl zur Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl. Ein super Ergebnis, zu dem wir herzlich gratulieren.

Die Plätze 2 bis 19 der vorgeschlagenen Liste wurden nicht angegriffen, so dass der Wahlgang noch vor Erscheinen von Martin stattfinden konnte. Aus südbadischer Sicht hätten wir uns von einer ausgewogenen Liste sicher etwas mehr versprochen, aber Platz 3 für Rita Schwarzelühr-Sutter, Platz 10 für Johannes Fechner und Platz 17 für Elvira Drobinski-Weiß, die jeweils mit sehr guten Ergebnissen bestätigt wurden, sind eine Ausgangslage mit der sich arbeiten lässt.

Mit der Ankündigung von Martins Ankunft verwandelte sich die Arbeitsatmosphäre dann sekundenschnell in Festivalstimmung. Standing Ovations, begeistertes Klatschen und Rufen, ein Popstar hätte sich keinen besseren Empfang wünschen können. Seine halbstündige Rede überzeugte durch Klarheit, Authentizität und Empathie. Als Geschenk für ihn gab es anschließend einen extra angefertigten Schulzzug und als Geschenk an die Kandidierenden Selfies mit dem Messias.

Nach kurzer Unterbrechung des Parteitags ging es dann sehr plötzlich weiter mit dem Leitantrag, so dass ich mich sputen musste, um noch rechtzeitig als Berichterstatterin für die Antragskommission die Bühne zu erreichen. Unsere beiden Änderungsanträge zu Mietpreisbremse und Ausgründungen zum Unterlaufen von Tarifverträgen gingen problemlos durch.

Um Listenplatz 20 wurde das erste Mal gerungen. Gegen den MdB Stefan Rebmann ging der Spitzenkandidat der Jusos Leon Hahn ins Rennen und unterlag nur sehr knapp. Somit ist jetzt Julien Bender auf Platz 24 der erste Kandidat unter 35 Jahren. Wir freuen uns, dass wir damit auch über die Liste die Möglichkeit haben, den Bundestagswahlkreis Freiburg zu halten. Auch wenn das Ziel natürlich das Direktmandat sein muss. Selbst Jens Löw auf dem 26. Platz hat bei den derzeitigen Umfragewerten noch eine realistische Chance auf den Einzug in den Bundestag, was für die eher SPD-schwache Region Schwarzwald-Baar ein echter Gewinn wäre. Die weiteren südbadischen Kandidaten sind Tobias Volz auf Platz 31, Georg Sattler auf 36 und Jonas Hoffmann auf 37, der mit über 97 % der Stimmen zumindest dort das beste Ergebnis eingefahren hat.

Im Endeffekt hat die Liste bis zum letzten Platz gehalten, der Leitantrag wurde verabschiedet, es wurde so konzentriert gearbeitet, dass der Parteitag 3 Stunden früher als geplant zu Ende war, die Smoothies waren wie immer großartig, das Ganze kriegt von mal zu mal mehr den Charakter eines Familientreffens, unsere Delegation war die beste, Martin wird Kanzler und das frühe Aufstehen hat sich gelohnt.

Birte Könnecke

 

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